
Saturn von außen
Saturn ist wie Jupiter ein Gasriese. Seine Ringe bestehen überwiegend aus Eis und Gestein in unzähligen Teilchen verschiedener Größe.
Saturn ist berühmt wegen seiner Ringe. Doch die Ringe sind nur der Anfang. Auch Saturn selbst, sein Inneres und seine vielen Monde machen ihn zu einer der schönsten Welten des Sonnensystems.
Saturn verbindet Schönheit und Wissenschaft besonders eindrucksvoll: von eleganten Ringen über kalte Wolkenoberflächen bis zu einem sehr heißen Inneren.

Diese Übersichtsseite sammelt die wichtigsten Eckdaten zu Saturn. Von hier aus gelangst du in die einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel nimmt sich bewusst nur ein Thema vor: das Bild selbst, den Kern, die Temperaturen, den Abstand oder die Monde.
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Unter jeder Abbildung steht nicht nur ein Name. Wir beschreiben auch, was man wirklich sieht, was es bedeutet und warum es für das Verständnis des Sonnensystems wichtig ist. Genau das macht die deutsche Version stärker und vertrauenswürdiger.

Saturn ist wie Jupiter ein Gasriese. Seine Ringe bestehen überwiegend aus Eis und Gestein in unzähligen Teilchen verschiedener Größe.

Wie bei anderen Gasriesen nimmt nach innen Druck und Temperatur stark zu. Das Zentrum ist trotz der kalten äußeren Erscheinung extrem heiß.

An der Wolkenobergrenze liegen die Temperaturen grob bei etwa minus 178 Grad Celsius, im 1-Bar-Niveau bei ungefähr minus 130 Grad Celsius. Im Zentrum werden Größenordnungen um 11.700 Grad Celsius angenommen.

Saturn liegt im Durchschnitt etwa 1,43 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt. Das Sonnenlicht braucht dafür ungefähr 79 Minuten.

NASA führt derzeit 274 bekannte Saturnmonde. Besonders spannend sind Titan mit seiner dichten Atmosphäre und Enceladus mit seiner eisigen, geologisch aktiven Welt.