
Uranus von außen
Die bläuliche Färbung hängt mit Methan in der Atmosphäre zusammen. Uranus ist kein Gesteinsplanet, sondern ein Eisriese mit einer anderen inneren Zusammensetzung.
Uranus ist eine stille, bläuliche Welt. Sein Aussehen wirkt fast sanft – doch gerade seine gekippte Achse, seine Kälte und seine ferne Lage machen ihn besonders.
Mit Uranus betreten wir den Bereich der Eisriesen: kalte, ferne Welten mit tiefen inneren Schichten aus ungewöhnlichen Mischungen und eigenartiger Dynamik.

Diese Übersichtsseite sammelt die wichtigsten Eckdaten zu Uranus. Von hier aus gelangst du in die einzelnen Kapitel. Jedes Kapitel nimmt sich bewusst nur ein Thema vor: das Bild selbst, den Kern, die Temperaturen, den Abstand oder die Monde.
So bleibt die Seite sauber und ordentlich. Besucher sehen zuerst das Ganze und können dann gezielt tiefergehen.
Unter jeder Abbildung steht nicht nur ein Name. Wir beschreiben auch, was man wirklich sieht, was es bedeutet und warum es für das Verständnis des Sonnensystems wichtig ist. Genau das macht die deutsche Version stärker und vertrauenswürdiger.

Die bläuliche Färbung hängt mit Methan in der Atmosphäre zusammen. Uranus ist kein Gesteinsplanet, sondern ein Eisriese mit einer anderen inneren Zusammensetzung.

Im Inneren von Uranus werden Eismischungen, Gestein und sehr hohe Drücke angenommen. Der Kern ist heiß, obwohl die äußere Atmosphäre extrem kalt erscheint.

In der Atmosphäre werden Werte bis etwa minus 224 Grad Celsius erreicht. Im tiefen Inneren und im Kernbereich sind dagegen viele tausend Grad möglich.

Uranus liegt im Durchschnitt etwa 2,9 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt. Das Sonnenlicht braucht rund 2 Stunden und 40 Minuten dorthin.

NASA nennt derzeit 28 bekannte Uranusmonde. Für Besucher sind die fünf großen – Miranda, Ariel, Umbriel, Titania und Oberon – die beste erste Orientierung.